Fokus Renaissance

VON GIANNA BÄRTSCH
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Renaissance im Jahr 2021: In der aktuellen Printausgabe stellen wir Bisheriges infrage, skizzieren neue Ansätze und hauchen alten Ideen neues Leben ein. So steht die Wiedergeburt der Männlichkeit im Zentrum von Nicola Genoveses Schaffen. In der Bildstrecke wirft der Künstler dem traditionellen Bild des Mannes ein neues Kleid über und bricht mit Mustern, Stereotypen und Klischees.

Zurück zu Altbewährtem: Zwei Filmstudierende verschreiben sich dem analogen Filmschnitt und bearbeiten einen ganzen Streifen manuell, bis ihnen eine unerwartete Tücke den Weg versperrt – neue Ideen sind gefragt. Auch die oft unterschätzte Blockflöte erlebt eine Renaissance und wird von Musikdozent Andreas Böhlen kurzum zum Lieblingsstück erklärt.

Ein Virus zwingt uns ein „New Normal“ auf: Die ZHdK wechselt vom Präsenzunterricht zur digitalen Wissensvermittlung. Doch nicht alles kann an einer Kunst- und Designhochschule ins Digitale verlagert werden, so die Vorsitzende des Digitalrats Susanne Schumacher.

Wie gelingt es zum Beispiel in Zeiten von Corona, gemeinsam zu tanzen – trotz „Physical Distancing“? Von Hürden, Wandel und nächtlichen Zoom-Sessions zwischen Kanada und der Schweiz erzählt der Artikel. Ganz anders geplant war auch die Fine-Arts-Studienreise nach Ljubljana. Trotz der widrigen Umstände haben die Dozierenden Sadie Plant und Rico Scagliola an ihrem Vorhaben festgehalten.

Er gilt als die Leuchtfigur der Renaissance: Leonardo da Vinci. Seine Kunst und seine Lehren sind uns bis heute Vorbild. Dozent Paolo Bianchi erklärt das zeitlos gültige Leonardo-Prinzip. Einen Blick zurück wirft Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Sigrid Adorf. Sie hinterfragt, wie die ewige Geschichte des Neubeginns neu erzählt werden könnte, hält fest, was noch immer gilt, und entstaubt alte Vorstellungen.

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Gianna Bärtsch (gianna.baertsch@zhdk.ch) ist Projektleiterin in der Hochschulkommunikation der ZHdK.
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