Who is who: Gleichstellungskommission

Stehend von links nach rechts: Stefan Kreysler, Katharina Tietze, Dominic Oppliger, Larissa Holaschke. Sitzend von links nach rechts: Gina Calamassi, Bostjan Ivanjsic, Edith Stocker, Irène Hediger, Laura Zachmann, Patricia Felber, Verena Schmid. Nicht auf dem Foto: Christopher Bertrand, Nadja Graf, Franziska Koch. Foto: Regula Bearth © ZHdK

Stehend von links nach rechts: Stefan Kreysler, Katharina Tietze, Dominic Oppliger, Larissa Holaschke. Sitzend von links nach rechts: Gina Calamassi, Bostjan Ivanjsic, Edith Stocker, Irène Hediger, Laura Zachmann, Patricia Felber, Verena Schmid. Nicht auf dem Foto: Christopher Bertrand, Nadia Graf, Franziska Koch. Foto: Regula Bearth © ZHdK

Die Gleichstellungskommission der ZHdK behandelt ZHdK-übergreifende strategische und operative Themen im Bereich Gleichstellung & Diversity. Sie setzt sich zusammen aus je einer Vertretung der fünf Departemente, der Services, der Dozierenden, des Mittelbaus, der Studierenden, des Human Resources Managements und des Personalrats. Aktuelle Fokusthemen sind beispielsweise das Analysieren des ZHdK-Gleichstellungsreportings und Diversity-Benchmarkings, die Etablierung der LGBTQIA+ Community an der ZHdK und die Mitarbeit am transversalen Gender-Minor.

VON EVA BRÜLLMANN
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Patricia Felber
Leiterin Fachstelle Gleichstellung & Diversity. Beruf/Ausbildung: Geografin und Sozialanthropologin, Dr. phil. nat. An der ZHdK seit Mai 2018. Ausserberufliche Interessen: Film und Literatur, Schwimmen und Skifahren. Was mir an der ZHdK gefällt: das lebendige Hochschulumfeld mit vielen interessanten Persönlichkeiten. Was ich verändern würde: Mit meiner Arbeit hoffe ich das Arbeitsumfeld der ZHdK-Angehörigen – wo nötig – zum Besseren zu verändern. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: ein Haus voller neugieriger, fröhlicher und respektvoller Menschen. Mein Lieblingsort in Zürich: im Sommer das Mythenquai und zu jeder Jahreszeit der Uetliberg. Gleichstellung ist wichtig, weil keine Person aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion, Alter, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Identität oder Behinderung benachteiligt werden darf.

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Christopher Bertrand
Leiter Human Resources Management. Beruf/Ausbildung: lic. phil. Psychologe, Nebenfach Medienwissenschaften. MAS in Human Resources Management. An der ZHdK seit Juni 2020. Ausserberufliche Interessen: Lesen, Wandern, Programmieren, Gesellschaftsspiele, elektronische Musik, viele Freunde treffen. Was mir an der ZHdK gefällt: die Vielfalt der Menschen, denen man an der ZHdK begegnen kann. Ich erlebe die ZHdK als sehr innovativ und zukunftsorientiert. Was ich verändern würde: Ich bin bereits an vielen Änderungsprozessen beteiligt. Es braucht dabei Mut und die Bereitschaft, das Risiko zu scheitern in Kauf zu nehmen. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: Ich entdecke jeden Tag Neues und hoffe, wir kommen bald wieder alle zusammen. Mein Lieblingsort in Zürich: aus meiner Jugend: die rote Fabrik; aus meiner Kinderwagen-Elternzeit: die Masoala-Halle im Zürcher Zoo. Gleichstellung ist wichtig, weil der Grundstein dafür in der Schweiz erst vor 50 Jahren gelegt worden ist, das Haus darauf noch etwas wackelig steht und die Zimmer nicht fair verteilt sind. Gleichstellung an der ZHdK = konsequent eingeforderte Werte und ein gelebter, vorbildlicher Weg.

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Nadia Graf
Professorin Fine Arts. Beruf/Ausbildung: Künstlerin, Kunstpädagogin. An der ZHdK seit 1999. Ausserberufliche Interessen: Familie und Freunde. Was mir an der ZHdK gefällt: Es gibt unglaublich viele interessante und tolle Menschen an der ZHdK. Was ich verändern würde: weniger Bürokratie und Hierarchie, mehr Spontaneität und Wertschätzung. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: viel! Zum Beispiel grössere Werkstätten. Mein Lieblingsort in Zürich: mein Bett. Gleichstellung ist wichtig, weil sie die Welt besser macht.

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Irène Hediger
Stellvertretende Leiterin Fachstelle Gleichstellung & Diversity. Beruf/Ausbildung: MAS Uni Basel in Kulturmanagement. An der ZHdK seit 2002. Ausserberufliche Interessen: Lesen, Lang(e)laufen, Bergwandern, Pilze sammeln. Was mir an der ZHdK gefällt: das bunte Treiben und die heterogenen Sicht- und Herangehensweisen. Was ich verändern würde: Ich würde ein internes «Seitenwechsel»-Format mit ZHdK-Visits/Kurz-Fellowships in Lehre, Forschung, Administration, Services und Management entwickeln. Dieser Seitenwechsel könnte einen ungewohnten Einblick und Austausch ermöglichen und so Potenziale für neue Ideen, Erkenntnisse und Veränderungen innerhalb unserer Institution bilden. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: Ein Ruheraum. Mein Lieblingsort in Zürich: Hängt von der Tages- und Jahreszeit ab. Immer wieder die Wälder in und um Zürich. Gleichstellung ist (wichtig weil) der Weg und das Ziel für gelebte Vielfalt.

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Larissa Holaschke
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachstelle Gleichstellung & Diversity, Unterrichtsassistentin Master Trends & Identity. Beruf/Ausbildung: Master in Design, Vertiefung Ereignis, Bachelor in Kommunikationswissenschaften und Politik. An der ZHdK seit 2014 als Studentin, im Mittelbau seit 2017. Ausserberufliche Interessen: Ausstellungen besuchen, Wandern, das Hochbeet auf meinem Balkon und das Einmachen der Ernte. Was mir an der ZHdK gefällt: gemeinsam mit den Studierenden am Puls der Zeit zu sein. Was ich verändern würde: die Nutzung der Rampe. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: einen Ruheraum, um Energie zu tanken, zu powernappen und sich zurückzuziehen. Mein Lieblingsort in Zürich: der untere Letten, denn nirgendwo macht der Feierabendschwumm mehr Spass. Gleichstellung ist wichtig, weil sie zentral ist, um das Leben gerecht und zukunftsfähig zu gestalten –  nicht nur für Frauen, sondern für alle gesellschaftlich marginalisierten Gruppen.

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Bostjan Ivanjsic
Administrativer Assistent im Sekretariat Master Dance und Lehrkraft in Career Planning – Entrepreneurship (Bachelor) und Managing Finances for Performing Arts Projects (Master). Beruf/Ausbildung: Executive Master UZH in Arts Administrations (EMAA), zuvor Karriere als professioneller Bühnentänzer. An der ZHdK seit 2016. Ausserberufliche Interessen: Philosophie und uraltes Wissen. Was mir an der ZHdK gefällt: das Privileg, einen Arbeitsplatz zu haben, an dem Kunst überall um mich herum ist. Und natürlich unser tolles Team und unsere hervorragenden Studierenden. Was ich verändern würde: Ich wünschte, es gäbe ein multikulturelles Milieu auf dem Campus. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: mehr Grünflächen und Wasser auf dem Campus. Mein Lieblingsort in Zürich: mein Zuhause. Gleichstellung ist wichtig, weil sie ein Grundrecht des Menschen ist, für das es noch immer viel zu tun gibt.

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Stefan Kreysler
Mitarbeiter Geschäftsstelle Dossier Veranstaltungen, Personalratsvertreter administrativ-technisches Personal. Beruf/Ausbildung: Lehre als Gold- und Silberschmied, Diplom Bildende Kunst. An der ZHdK seit August 2003. Ausserberufliche Interessen: Familie, Klettern und Veloreisen. Was mir an der ZHdK gefällt: der Output der Studierenden und die fantastischen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich zusammenarbeiten darf. Was ich verändern würde: Konflikte sind in allen Bereichen der ZHdK ein grosses Thema. Ich wünsche mir, dass eine Kultur des produktiven Umgangs mit Konflikten entsteht. Toll wäre es, wenn wir die Scheu verlieren würden, Konflikte früh anzugehen, zum Beispiel mithilfe der Kolleginnen und Kollegen. Ich weiss, dass im Haus die Bereitschaft dazu da ist und genügend Kompetenzen vorhanden sind. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: einen Rückzugsraum. Mein Lieblingsort in Zürich: ein Punkt oberhalb des Buchegg, der den Blick über die Stadt Zürich mit den Bergen im Hintergrund freigibt. Spannende Übergangszonen zwischen Stadt und Wilderness. Gleichstellung ist wichtig, weil ich merke, dass die Themen der Fachstelle aus vielen Bereichen der Gesellschaft kommen und auch in den ZHdK-Alltag hineinspielen. Wenn es uns gelingt, den Studierenden und Mitarbeitenden eine Sensibilität für Aspekte der Thematik Gleichstellung und Diversity zu vermitteln, haben wir viel erreicht. Es ist ein langer Weg. Sich gemeinsam für mehr Gerechtigkeit zu engagieren, ist sehr inspirierend und befriedigend.

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Dominic Oppliger
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Master Kulturpublizistik und Master Transdisziplinarität. Beruf/Ausbildung: Autor, Musiker, Master in Transdisziplinarität in den Künsten (ZHdK) und Bachelor in Sozialer Arbeit (HSLU). An der ZHdK seit August 2017 als Mitarbeiter, 2014–2017 als Student. Ausserberufliche Interessen: Familie, Freund:innen, Literatur, Film, Musik, Schwimmen. Was mir an der ZHdK gefällt: der unschätzbar wertvolle und inspirierende Kontakt zu Studierenden und Mitarbeitenden. Was ich verändern würde: Grundlagen und Strukturen schaffen, die allen Studierenden und Mitarbeitenden das Bewusstsein vermitteln, dass WIR diese Schule, diesen Ort, diese kleine Welt (aber vor allem auch die Welt da draussen) mitgestalten können und Verantwortung dafür tragen. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: ein aufrichtig freundliches Interesse an Wildwuchs ohne Wenn und Aber. Mein Lieblingsort in Zürich: die Max-Frisch-Badi im Winter.

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Gina Calamassi
Studierendenvertretung VERSO (bis Ende 2020). Beruf/Ausbildung: Studierende Master Film Editing. An der ZHdK seit 2018. Ausserberufliche Interessen: Sport (z.B. Yoga und Tennis), Filme schauen, Kochen, Kosmetik und Haushaltprodukte selber herstellen (Plastik reduzieren, keine Zusatzstoffe verwenden), gesünder und nachhaltiger leben. Was mir an der ZHdK gefällt: die Vielfalt an Veranstaltungen und Events. Ich mag es, in der Pause einen Spaziergang über die Rampe zu machen oder auf die Dachterrasse zu gehen. Was ich verändern würde: mehr Begegnungszonen und gemütlichere Atmosphäre schaffen. Kreativität fördern, weil wir eine Kunsthochschule sind. Dass die gesamten Studiengänge für internationale Studierende in Englisch verfügbar sind, da sich die ZHdK gegen aussen auch als international verkauft. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: Chancengleichheit für alle, egal welchen Background man hat! Mehr Grün (Pflanzen). Mein Lieblingsort in Zürich: die Werdinsel frühmorgens, wenn es ruhig ist und die Enten noch schlafen. Gleichstellung ist wichtig, weil jeder Mensch die gleichen beruflichen sowie privaten Möglichkeiten haben soll und Entscheidungen treffen darf, egal welchen Geschlechts man ist oder woher man kommt.

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Verena Schmid
Leiterin Hochschuladministration. Beruf/Ausbildung: Banklehre, Ausbildung zur Bewegungspädagogin, Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, abgebrochenes Architekturstudium ETH. An der ZHdK seit 2002. Ausserberufliche Interessen: Design, Architektur, Film, Tanz, Skitouren, Wandern, Schwimmen, Pilates. Was mir an der ZHdK gefällt: dass ich bei Pasquale vom Hausdienst wöchentlich den weltbesten Mozzarella bestellen kann. Was ich verändern würde: noch mehr Tanz und Musik über Mittag in der Kaskadenhalle. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: noch mehr Professorinnen und eine Solaranlage auf dem Dach! Mein Lieblingsort in Zürich: Jurablick auf dem Uetliberg. Gleichstellung ist wichtig, weil nur auf Freiwilligkeit hoffen nicht reicht.

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Edith Stocker
Leiterin Bachelor Musik und Bewegung, Master Rhythmik, DAS Musikalische Grundausbildung (MAG). Dozentin für Fachdidaktik, Pädagogik, Psychologie. Beruf/Ausbildung: Lehrdiplom Rhythmik. Diplom für musikalische Früherziehung und Grundschule. Nachdiplom Rhythmikpädagogin MHS in Heil- und Sonderpädagogik. MSc Psychologie, Psychopathologie, Sonderpädagogik. An der ZHdK seit 2004. Ausserberufliche Interessen: Reining (Westernreiten) und Reisen. Was mir an der ZHdK gefällt: die Künste in der Vermittlung, das lebendige Umfeld, offene und interessierte Studierende, die interdisziplinäre Zusammenarbeit, dynamische Prozesse und vieles mehr. Was ich verändern würde: mehr Zeit für die laufenden Projektentwicklungen. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: mehr Raum für offene Projekte der Studierenden. Mein Lieblingsort in Zürich: Bahnhof Wiedikon. Gleichstellung ist wichtig, weil Behinderung gleichzusetzen ist mit mangelnder Ermöglichung.

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Katharina Tietze
Leiterin Fachrichtung Trend & Identity. Beruf/Ausbildung: Designerin. An der ZHdK seit 2006. Ausserberufliche Interessen: –. Was mir an der ZHdK gefällt: die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, die ihre Profession lieben, und das Lernen von den Studierenden. Was ich verändern würde: In Angelegenheiten von grosser Wichtigkeit kommt es nicht auf den Ernst, sondern auf den Stil an (Oscar Wilde). Was ich mir im Toni-Areal wünsche: mehr Sonne, mehr Kunst, mehr Textiles. Mein Lieblingsort in Zürich: die Badi Utoquai. Gleichstellung ist wichtig, weil Anerkennung die Grundlage einer gerechten Gemeinschaft ist.

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Laura Zachmann
Lehrbeauftragte und Assistentin Bachelor Art Education. Beruf/Ausbildung: Master Art Education und Erwachsenenbildnerin. An der ZHdK seit August 2017. Ausserberufliche Interessen: Geschichten lesen, schauen, hören. Was mir an der ZHdK gefällt: dass Ideen willkommen sind. Was ich verändern würde: aktive Gleichstellung und Förderung von Diversity auf allen Ebenen. Was ich mir im Toni-Areal wünsche: einen Ruheraum. Mein Lieblingsort in Zürich: die Fritschiwiese.

Eva Brüllmann (eva.bruellmann@zhdk.ch) ist Mitarbeiterin in der Hochschulkommunikation der ZHdK.
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