Top of Zett Online 2020

Mit kleinen Pilzen aus Keramik beleuchtet Ishita Chakraborty Themen wie Migration oder Identität. Foto: Regula Bearth © ZHdKMaterialien, Muster und Meinungen: Studierende besprechen sich am Weiterbildungskurs «Interior Design Development Programme». Foto: ZHdKMit ihrem Projekt #BlackGirlMagic will Cherry-Ann Davis die Magie der afrikanischen Frau erforschen. Foto: Regula Bearth © ZHdKBühnenbildstudent Robi Voigt entwickelt traumhafte Bühnenbildentwürfe im Schlaf. Foto: Regula Bearth © ZHdKLinus Maurmann verzichtet wenn möglich auf Verschalungsteile. Man soll sehen, wie seine Geräte funktionieren. Foto: Regula Bearth © ZHdKFine-Arts-Studentin Gaia Del Santo versucht unter Einbezug des Internets mit Kunst die menschliche Existenz zu ergründen. Foto: Regula Bearth © ZHdK. Kunst: Gaia Del Santo Agile Projektleitung: Michèle Graf an einem Major-Minor-Forum mit ZHdK-Angehörigen. Foto: Regula Bearth © ZHdKSwetlana Heger, Michael Eidenbenz, Claire Schnyder, Marijke Hoogenboom, Thomas D. Meier, Hansuli Matter, Kristina Trolle, Christoph Weckerle. Foto: Regula Bearth, Betty Fleck © ZHdK«Wir verdrängen den Tod und haben Angst vor dem Sterben. Design kann helfen, Sterben als Teil des Lebens zu begreifen.» Bitten Stetter lehrt und forscht in diesem Bereich. Foto: Regula Bearth © ZHdK

Die 10 meistgelesene Zett-Artikel 2020

Auch in diesem Jahr hat das Hochschulmagazin Zett Studierende und Dozierende porträtiert und ihre spannenden Projekte und Arbeiten vorgestellt. Von Pilzen und Wohnwelten über Bühnenbilder bis zu Objekten fürs Sterben – die folgenden Artikel aus dem Jahr 2020 haben die Zett-Leserinnen und Leser besonders interessiert.

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1.
Mehr Raum für Kreativität, Langeweile und Experimente

Interdisziplinäre künstlerische Projekte begleiten Zainab Erbudak Lascandri seit ihrer Jugend. Im Master Transdisziplinarität verbindet sie ihre Erfahrungen aus Theater, Film, Musik, Szenografie und Performance.

2.
Mit Pilzen Identitätsfragen ergründen

Die Kunst von Fine-Arts-Studentin Ishita Chakraborty ist stark von ihrer eigenen Migrationsgeschichte geprägt. Ihr Werk «What Leaf? What Mushroom?» entwickelt sie mit Immigrantinnen und Immigranten an der Autonomen Schule Zürich weiter.

3.
Wohnwelten zum Wohlfühlen

Zeig mir, wie du wohnst, und ich sag dir, wer du bist. Für viele Schweizerinnen und Schweizer ist der Wohnstil Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Die Nachfrage nach schönem, nachhaltigem und funktionalem Wohnen ruft neue Fachkräfte auf den Markt. An der ZHdK startet im Herbstsemester 2020 das Weiterbildungsangebot «Atmospheric Design». Damit erhoffen sich die Beteiligten neue Impulse für die Möbelbranche, die vor vielen Herausforderungen steht.

4.
Der Drang, etwas zu schaffen
Cherry-Ann Davis ist Grafikdesignerin aus Trinidad und Tobago. Durch ihre Arbeit will sie Stereotype und Narrative aufbrechen. Ihr liegt vor allem eine positive Darstellung afrikanischer Frauen am Herzen.

5.
Der Traum vom Bühnenbild
Traumhafte Bühnenbildentwürfe – die entwickelt Bühnenbildstudent Robi Voigt im Schlaf. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mit seiner Arbeit verzaubert er an renommierten Theater- und Opernhäusern das Publikum. Nun will er mit seinem neusten Projekt die Zuschauenden einladen, ihre eigenen Bilder zu träumen.

6.
Vom Schreiner zum Industrial Designer
Als Schreiner fehlte Linus Maurmann die berufliche Vielseitigkeit. Diese lebt er nun in- und ausserhalb des Industrial-Design-Studiums in zahlreichen Projekten aus: Eine Soundinstallation für eine Berliner Galerie und selbst gebaute Tourenskis gehören aktuell dazu.

7.
Selbstzensur ist fake
Fine-Arts-Studentin Gaia Del Santo versucht unter Einbezug des Internets mit Kunst die menschliche Existenz zu ergründen. Das Datenkabel als Nabelschnur, Datenprofile und die allmächtige Matrix umgeben und beschäftigen die junge Künstlerin der Generation Z so selbstverständlich wie die Natur selbst.

8.
Eine Kunsthochschule erfindet das Studium neu
Art Education, Design, Film, Fine Arts, Musik, Tanz, Theater und Transdisziplinarität: Diese Disziplinen werden im Toni-Areal unter einem Dach studiert und gelehrt. Die enge Nachbarschaft ist einzigartig, produktiv und lässt noch viel mehr zu. Im Major-Minor-Studienmodell sollen sich Studierende im Angebot freier bewegen können. Projektleiterin Michèle Graf im Interview über die Zukunft des Studierens und weshalb «T-Shaped Professionals» im Berufsleben einen Vorteil haben.

9.
Who is Who: Hochschulleitung
Die Hochschulleitung ist zuständig für hochschulübergreifende Themen. Sie entscheidet an über 20 Sitzungen im Jahr über Ziele und Strategien, erlässt Rechtsgrundlagen, koordiniert Lehre, Forschung und Weiterbildung, lanciert Projekte und ernennt Dozierende sowie Führungsverantwortliche. Sie besteht aus Rektor, Verwaltungsdirektorin und Departementsleitenden, die ausserdem als Dossiersleitende die fünf Dossiers repräsentieren. An den Sitzungen der Hochschulleitung in beratender Funktion dabei und antragsberechtigt ist ausserdem die Vorsitzende der Hochschulversammlung – eine Besonderheit der ZHdK im Gegensatz zu anderen Fachhochschulen. Die Generalsekretärin und ihre Stellvertreterin, die Leiterin Hochschulkommunikation und die Verantwortliche für Qualitätsentwicklung und Akkreditierung nehmen ebenfalls an den Sitzungen teil.

10.
Sterbe-Dinge
«Objekte können uns die Angst vor dem Sterben nehmen.» Designerin und Forscherin Bitten Stetter im Gespräch über Tod und Design und die «Aura des Lebensendes».

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