10 Gründe, das Museum für Gestaltung Zürich zu besuchen

Am Eröffnungswochenende vom 2./3. März 2018 gibt es besonders viele Gründe, das Museum für Gestaltung zu besuchen. Fotos: © ZHdKDie Ausstellung «Ideales Wohnen» nimmt einen auf eine Zeitreise mit.In der Ausstellung «Oïphorie: atelier oï» duftet es nach Zedernholz.Die Schätze der «Collection Highlights».Stilvoll chillen kann man in der Swiss Design Lounge.

Am Wochenende vom 2./3. März 2018 feiert das Museum für Gestaltung Zürich die Wiedereröffnung seines Standorts an der Ausstellungsstrasse 60. Ein Besuch lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

VON CAROLINE SÜESS

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1.
Fünf Ausstellungen auf einem Fleck. An der Ausstellungsstrasse 60 sind mit der Wiedereröffnung des Museums fünf Ausstellungen zu bewundern. Ihren Namen hat die Strasse allerdings von der ersten Schweizerischen Landesausstellung, die 1883 auf dem nahen Platzspitz stattfand.

2.
1930er-Jahre-Chic. Das denkmalgeschützte Gebäude von Adolf Steger und Karl Egender wurde während der dreijährigen Renovationsarbeiten so weit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Sogar die am und im Gebäude verwendete Schrift wurde unter der Leitung von ZHdK-Dozent Rudolf Barmettler rekonstruiert.

3.
Die Bäume.
In der sinnlichen Ausstellung «Oïphorie: atelier oï» duftet es nach Zedernholz, und im oberen Stockwerk scheinen die uralten Platanen im Park in die lichten Museumsräume hineinzuwachsen.

4.
Wohnideen sammeln.
In der Ausstellung «Ideales Wohnen» stehen sieben Musterzimmer Pate für Wohnträume des 20. Jahrhunderts.

5.
Chillen in der Swiss Design Lounge
– auf Reeditionen Schweizer Möbelklassiker und aktuellen Entwürfen. Hier kann man auf einem Sessel von Le Corbusier oder einem Tagesbett von Hans Eichenberger tagträumen, einen Schwatz abhalten oder in den Publikationen des Museums stöbern.

6.
Die grösste Plakatsammlung der Welt.
Gut, dass in der Ausstellung «Plakatgeschichten» nur achtzig Exponate gezeigt werden.

7.
Stilvoll Kaffee trinken. Und Kuchen essen.
Im Café in der lichtdurchfluteten Eingangshalle dieses Schlüsselwerks des Neuen Bauens gibt es Kaffee und Kuchen. Und noch einiges mehr.

8.
Die Verlockungen des Museumsshops.
Hier findet man garantiert das nächste Geburtstagsgeschenk – und kauft es gleich auch noch für sich selbst.

9.
Tanz durch das Museum.
Am Freitag, 2. März, sorgen die Band Ikan Hyu mit Elastic Plastic Power Pop und ein DJ dafür, dass niemand auf den Designklassikern sitzen bleibt. Achtung: Das Cocktailkleid von Balenciaga in der Ausstellung «Collection Highlights» bleibt unangetastet!

10.
DIY-Fest.
Am Samstag, 3. März, gibts Kurzführungen im Stundenrhythmus und viele Angebote für kleine und grosse Do-it-yourself-Fans.

Freitag, 2. März 2018, 19 Uhr
Samstag, 3. März 2018, 10–18 Uhr
Museum für Gestaltung Zürich, Ausstellungsstrasse 60, Zürich
www.museum-gestaltung.ch
Caroline Süess (caroline.sueess@zhdk.ch) ist Leiterin PR und Medien in der Hochschulkommunikation ZHdK.