Mit Filmen viele Menschen erreichen

Studierendenporträt: Wendy Pillonel

Wendy Pillonel ist in Fribourg aufgewachsen und wohnt derzeit in Zürich. Sie studiert im Master Film, Profil Regie Spielfilm. In Bern hat sie bereits einen Bachelor in Vermittlung in Kunst und Design erworben und anschliessend an der ZHdK den Bachelor-Studiengang Film absolviert.

VON PERRINE YARAR
___

Perrine Yarar: An welchen Projekten arbeitest du momentan?
Wendy Pillonel: In den letzten Monaten war ich hauptsächlich mit meinem Diplomfilm «Les Heures-Encre» beschäftigt. Er beginnt mit einer Szene, in der ein Familienvater an seinem Arbeitsplatz Suizid begeht, indem er sich selbst anzündet. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und thematisiert den Druck, den viele heutzutage am Arbeitsort erleben. Nun reiche ich den Film an Festivals ein, damit ihn hoffentlich möglichst viele Leute sehen werden.

Was inspiriert dich?
Literatur, Musik und Filme, die mich in irgendeiner Weise berühren und Fragen aufwerfen. Manchmal kommen mir auch an Experimentalmusik-Konzerten Ideen.

Wieso hast du dich für den Master Film entschieden?
Film ist eine Kunstform, mit der sehr viele Leute vertraut sind. Filme können mich zum Nachdenken anregen und mir Wissen vermitteln. Genau dies möchte ich mit meinen Filmen auch tun. Im Studium will ich möglichst viel über die technischen Aspekte des Filmemachens lernen und die ZHdK bietet hierfür die besten Voraussetzungen.

Dein Traumberuf nach dem Studium?
Regisseurin natürlich! Ich möchte so bald wie möglich von meiner Regiearbeit leben können.

Dein Lieblingsort in Zürich?
Das kommt ganz darauf an, was ich tun möchte. Um mich zu konzentrieren, gehe ich in die Bibliothek im Toni-Areal, Konzerte höre ich mir im Exil an, und von den vielen Kinos in Zürich mag ich das Riffraff am liebsten.

Perrine Yarar war Praktikantin in der Hochschulkommunikation der ZHdK. In ihrer Freizeit schwingt sie gerne das Tanzbein und radelt mit ihrem Fahrrad über Stock und Stein.